Nagelpilz Behandlung

 Nicht nur hässlich, sondern auch gefährlich wenn er nicht behandelt wird, der Nagelpilz.

Im Kampf gegen Nagelpilz kommen einige Patienten auf kreative Ideen. Doch leider entpuppen sich viele Einfälle als Trugschluss. Mancher Tipp ist sogar gesundheitsschädlich, weshalb von Nachahmung abzuraten ist.

Für die Behandlung von Naeglpilz stehen verschiedene Nagellacke mit das Pilzwachstum hemmenden (fungistatisch) oder abtötenden (fungizid) Wirkstoffen zur Verfügung.

Oftmals wird berichtet, dass viele Patienten eine Nagelpilz-Behandlung vorzeitig abbrechen, da sie zu viel Zeit in Anspruch nimmt und umständlich ist. Die Forscher haben dagegen die Erfahrung gemacht, dass neun von zehn Patienten die Behandlung gut mitmachten. Das Durchhaltevermögen zahlt sich aus, denn nur so lässt sich Nagelpilz effektiv bekämpfen.

Während für Amorolfin lediglich eine Wasser-unlösliche Acrylatzubereitung verfügbar ist, gibt es für den Wirkstoff Ciclopirox sowohl eine Wasser-unlösliche als auch eine Wasser-lösliche Lackzubereitung, wobei die Wasser-lösliche Lackzubereitung eine überlegene Wirkstoffdurchdringung aufweist. Als weiteren Vorteil muss die wasserlösliche Formulierung nicht regelmässig entfernt mechanisch werden.

Auch die atraumatische Ablösung des pilzbefallenen Nagels mit Harnstoff (bspw ein Nagelset; 40% Harnstoffhaltige Paste, die zusätzlich das Antimykotikum Bifonazol enthält) ist eine Therapieoption.

Die meisten Patienten – etwa zwei Drittel – gehen mit einer Nagellack-Therapie gegen ihren Nagelpilz vor. Die guten Heilungschancen lassen sich aber noch steigern, wird zusätzlich ein Antimykotikum (Wirkstoff gegen Pilze) verabreicht, das sich z.B. in Tablettenform verabreicht im gesamten Körper verteilt.

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